Member State report / Art8-2024 / 2024 / D1-P / Germany / NE Atlantic: Greater North Sea
| Report type | Member State report to Commission |
| MSFD Article | Art8 |
| Report due | 2024-10-15 |
| GES Descriptor | D1 Pelagic habitats |
| Member State | Germany |
| Region/subregion | NE Atlantic: Greater North Sea |
| Report date | 2024-10-15 10:22:35 |
ANS-DE-AA-CW
Regional assessment area |
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|---|---|
Component MRUs |
|
GES component |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Element |
Variable salinity pelagic habitat |
Element extent |
|
Trend element |
Not assessed |
Element 2 |
Phytoplankton communities
|
Element source |
National |
Criterion |
D1C6
|
Parameter |
Other
|
Threshold value upper |
|
Threshold value lower |
|
Threshold value operator |
|
Threshold qualitative |
|
Threshold value source |
Water Framework Directive (2000/60/EC)
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Value achieved upper |
|
Value achieved lower |
|
Value unit |
|
Proportion threshold value |
100.0 |
Proportion value achieved |
|
Proportion threshold value unit |
% area of habitat achieving threshold value |
Trend parameter |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
Description parameter |
Kein Wasserkörper erreichten den guten Zustand. 22 Wasserkörper verfehlten ihn. Damit wurde der gute Zustand auf 0% der Fläche der Küstengewässer erreicht.
Für die Berichterstattung wurden die Einzelbewertungen der Wasserkörper zu einer Bewertung auf Ebene der gesamten Küstengewässer aggregiert. Auf Aggregationsebene der MRU (Küstengewässer deutsche Nordsee) können daher keine Schwellenwerte und erreichte Werte angegeben werden da diese wasserkörperspezifisch sind.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Description criteria |
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Element status |
Not good |
Description element |
Die Bewertung der pelagischen Habitate in den Küstengewässern erfolgt anhand der nationalen WRRL-Ergebnisse für die biologische Qualitätskomponente Phytoplankton, für die aktuell Chlorophyll-a-Konzentrationen herangezogen werden (gemäß des WRRL-Bewirtschaftungsplans 2022-2027).
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Source assessment feature |
|
Reporting method feature |
Type D |
Trend feature |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
Not relevant
|
Integration rule description parameter |
Die Bewertung der pelagischen Habitate in den Küstengewässern erfolgt anhand der nationalen WRRL-Ergebnisse für die biologische Qualitätskomponente Phytoplankton, für die aktuell Chlorophyll-a-Konzentrationen herangezogen werden (gemäß des WRRL-Bewirtschaftungsplans 2022-2027). Diese Bewertung ist aus fachlicher Sicht nicht ausreichend, um den Zustand von pelagischen Habitaten in den Küstengewässern zu beschreiben. Das pelagische System ist ein komplexes Ökosystem, das nicht nur auf der Basis von Chlorophyll-a-Konzentrationen bewertet werden kann. Für eine Bewertung des Pelagials sollten mindestens Indikatoren für Phyto- und Zooplankton herangezogen werden. Die Qualitätskomponente Phytoplankton der WRRL wird trotzdem im Rahmen der Zustandsbewertung der Küstengewässer als alleinstehende Komponente für die MSRL angewendet, da für Zooplankton bisher keine ausreichenden Daten vorliegen (Daten an ausgewählten Stationen seit 2015).
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Integration rule type criteria |
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
GES extent achieved |
|
GES extent unit |
Proportion of habitats in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
In 100 % der pelagischen Habitate der Küstengewässer (bezogen auf Küstengewässer nach WRRL) liegt nach nationaler Bewertung kein guter Umweltzustand vor. In keinem der 22 bewerteten WRRL-Wasserkörper wurde der gute Zustand für die Qualitätskomponente Phytoplankton (Chlorophyll-a-Konzentration) erreicht.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Ostseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Assessments period |
2013-2018 |
Related pressures |
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Related targets |
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Test TV |
NA |
Test results |
False |
ANS-DE-AA-DBN
Regional assessment area |
OSPAR-Dogger Bank |
OSPAR-Dogger Bank |
OSPAR-Dogger Bank |
|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Shelf pelagic habitat |
Shelf pelagic habitat |
Shelf pelagic habitat |
Element extent |
|||
Trend element |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
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Plankton diversity
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Threshold value upper |
|||
Threshold value lower |
|||
Threshold value operator |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
|
Veränderungen in der Plankton-Diversität
|
Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
|||
Value achieved lower |
|||
Value unit |
|||
Proportion threshold value |
|||
Proportion value achieved |
|||
Proportion threshold value unit |
|||
Trend parameter |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
No |
No |
Description parameter |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description element |
Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type A |
Type A |
Type A |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
|
OOAO
|
OOAO
|
Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
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Not relevant
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Not relevant
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Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
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|
|
Related targets |
|
|
|
Test TV |
NA |
NA |
NA |
Test results |
False |
False |
False |
ANS-DE-AA-DBS
Regional assessment area |
OSPAR-Northern North Sea |
OSPAR-Northern North Sea |
OSPAR-Northern North Sea |
|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Shelf pelagic habitat |
Shelf pelagic habitat |
Shelf pelagic habitat |
Element extent |
|||
Trend element |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
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Plankton communities
|
Plankton communities
|
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
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Plankton diversity
|
Threshold value upper |
|||
Threshold value lower |
|||
Threshold value operator |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
|
Veränderungen in der Plankton-Diversität
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Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
|||
Value achieved lower |
|||
Value unit |
|||
Proportion threshold value |
|||
Proportion value achieved |
|||
Proportion threshold value unit |
|||
Trend parameter |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
No |
No |
Description parameter |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description element |
Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type A |
Type A |
Type A |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
|
OOAO
|
OOAO
|
Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
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Not relevant
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Not relevant
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Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
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GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
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Related targets |
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Test TV |
NA |
NA |
NA |
Test results |
False |
False |
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ANS-DE-AA-ELPM
Regional assessment area |
OSPAR-Elbe plume |
OSPAR-Elbe plume |
OSPAR-Elbe plume |
OSPAR-Elbe plume |
OSPAR-Elbe plume |
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Component MRUs |
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D1P |
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Feature |
Pelagic broad habitats
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Pelagic broad habitats
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Pelagic broad habitats
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Pelagic broad habitats
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Pelagic broad habitats
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Element |
Chlorophyll-a |
Transparency |
Variable salinity pelagic habitat |
Variable salinity pelagic habitat |
Variable salinity pelagic habitat |
Element extent |
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Trend element |
Improving |
Improving |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
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Plankton communities
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Plankton communities
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Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D5C2
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D5C4
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D1C6
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D1C6
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D1C6
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Parameter |
Concentration in water
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Transparency in water
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Changes in biomass and abundance
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Changes in communities
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Plankton diversity
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Threshold value upper |
3.7 |
4.1 |
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Threshold value lower |
|||||
Threshold value operator |
<= |
<= |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
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Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
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Veränderungen in der Plankton-Diversität
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Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
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OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
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Value achieved upper |
5.23 |
3.7 |
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Value achieved lower |
|||||
Value unit |
microgram per litre
|
metre
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Proportion threshold value |
|||||
Proportion value achieved |
|||||
Proportion threshold value unit |
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Trend parameter |
Improving |
Improving |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
No |
Unknown |
Unknown |
No |
Description parameter |
Die Bewertung erfolgt gemäß der OSPAR Common Procedure (OSPAR Agreement 2022-07) (siehe: 22-07e_revised_common_procedure_eutrophication_and_annexes.pdf ). |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung beruht auf einer Kombination von Satellitendaten und in-situ-Messdaten.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Unknown |
Unknown |
Unknown |
Description element |
In den OSPAR-Bewertungsgebieten Elbe-Plume und Ems-Plume ergab die regionale Bewertung von OSPAR basierend auf den Indikatoren PH1 und PH2 eine unsichere Bewertung. Deshalb wurden für diese beiden Gebiete Indikatoren aus der Bewertung der Eutrophierung ergänzend herangezogen. Dies steht im Einklang mit dem Beschluss (EU) 2017/848 der Kommission, die unter Deskriptor 5 „Eutrophierung“ eine Betrachtung der Auswirkungen der Eutrophierung auf pelagische Habitate anhand ausgewählter Kriterien verlangt. Für die Elbe-Plume und die Ems-Plume wurden deshalb die Kriterien D5C2 Chlorophyll-a und D5C4 Sichttiefe ergänzend herangezogen, um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen. Das Kriterium D5C3 schädliche Algenblüten konnte nicht bewertet werden, da es bei OSPAR keine Einigung auf die Anwendung dieses Indikators gab und da ein entsprechendes nationales behördliches Monitoring seit 2012 ausgesetzt ist.
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In den OSPAR-Bewertungsgebieten Elbe-Plume und Ems-Plume ergab die regionale Bewertung von OSPAR basierend auf den Indikatoren PH1 und PH2 eine unsichere Bewertung. Deshalb wurden für diese beiden Gebiete Indikatoren aus der Bewertung der Eutrophierung ergänzend herangezogen. Dies steht im Einklang mit dem Beschluss (EU) 2017/848 der Kommission, die unter Deskriptor 5 „Eutrophierung“ eine Betrachtung der Auswirkungen der Eutrophierung auf pelagische Habitate anhand ausgewählter Kriterien verlangt. Für die Elbe-Plume und die Ems-Plume wurden deshalb die Kriterien D5C2 Chlorophyll-a und D5C4 Sichttiefe ergänzend herangezogen, um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen. Das Kriterium D5C3 schädliche Algenblüten konnte nicht bewertet werden, da es bei OSPAR keine Einigung auf die Anwendung dieses Indikators gab und da ein entsprechendes nationales behördliches Monitoring seit 2012 ausgesetzt ist.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type C |
Type C |
Type C |
Type C |
Type C |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
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OOAO
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OOAO
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OOAO
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OOAO
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Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
|
|
|
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Related targets |
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Test TV |
No |
Yes |
NA |
NA |
NA |
Test results |
Correct |
False |
Correct |
Correct |
False |
ANS-DE-AA-EMPM
Regional assessment area |
OSPAR-Ems plume |
OSPAR-Ems plume |
OSPAR-Ems plume |
OSPAR-Ems plume |
OSPAR-Ems plume |
|---|---|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Chlorophyll-a |
Transparency |
Variable salinity pelagic habitat |
Variable salinity pelagic habitat |
Variable salinity pelagic habitat |
Element extent |
|||||
Trend element |
Improving |
Improving |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Plankton communities
|
||
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D5C2
|
D5C4
|
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Concentration in water
|
Transparency in water
|
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
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Plankton diversity
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Threshold value upper |
3.7 |
5.7 |
|||
Threshold value lower |
|||||
Threshold value operator |
<= |
<= |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
|
Veränderungen in der Plankton-Diversität
|
||
Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
4.93 |
3.61 |
|||
Value achieved lower |
|||||
Value unit |
microgram per litre
|
metre
|
|||
Proportion threshold value |
|||||
Proportion value achieved |
|||||
Proportion threshold value unit |
|||||
Trend parameter |
Improving |
Improving |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
No |
Unknown |
Unknown |
No |
Description parameter |
Die Bewertung erfolgt gemäß der OSPAR Common Procedure (OSPAR Agreement 2022-07) (siehe: 22-07e_revised_common_procedure_eutrophication_and_annexes.pdf ). |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung beruht auf einer Kombination von Satellitendaten und in-situ-Messdaten.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Unknown |
Unknown |
Unknown |
Description element |
In den OSPAR-Bewertungsgebieten Elbe-Plume und Ems-Plume ergab die regionale Bewertung von OSPAR basierend auf den Indikatoren PH1 und PH2 eine unsichere Bewertung. Deshalb wurden für diese beiden Gebiete Indikatoren aus der Bewertung der Eutrophierung ergänzend herangezogen. Dies steht im Einklang mit dem Beschluss (EU) 2017/848 der Kommission, die unter Deskriptor 5 „Eutrophierung“ eine Betrachtung der Auswirkungen der Eutrophierung auf pelagische Habitate anhand ausgewählter Kriterien verlangt. Für die Elbe-Plume und die Ems-Plume wurden deshalb die Kriterien D5C2 Chlorophyll-a und D5C4 Sichttiefe ergänzend herangezogen, um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen. Das Kriterium D5C3 schädliche Algenblüten konnte nicht bewertet werden, da es bei OSPAR keine Einigung auf die Anwendung dieses Indikators gab und da ein entsprechendes nationales behördliches Monitoring seit 2012 ausgesetzt ist.
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In den OSPAR-Bewertungsgebieten Elbe-Plume und Ems-Plume ergab die regionale Bewertung von OSPAR basierend auf den Indikatoren PH1 und PH2 eine unsichere Bewertung. Deshalb wurden für diese beiden Gebiete Indikatoren aus der Bewertung der Eutrophierung ergänzend herangezogen. Dies steht im Einklang mit dem Beschluss (EU) 2017/848 der Kommission, die unter Deskriptor 5 „Eutrophierung“ eine Betrachtung der Auswirkungen der Eutrophierung auf pelagische Habitate anhand ausgewählter Kriterien verlangt. Für die Elbe-Plume und die Ems-Plume wurden deshalb die Kriterien D5C2 Chlorophyll-a und D5C4 Sichttiefe ergänzend herangezogen, um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen. Das Kriterium D5C3 schädliche Algenblüten konnte nicht bewertet werden, da es bei OSPAR keine Einigung auf die Anwendung dieses Indikators gab und da ein entsprechendes nationales behördliches Monitoring seit 2012 ausgesetzt ist.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type C |
Type C |
Type C |
Type C |
Type C |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
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OOAO
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OOAO
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OOAO
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OOAO
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Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
|
GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
|
|
|
|
|
Related targets |
|
|
|
|
|
Test TV |
No |
Yes |
NA |
NA |
NA |
Test results |
Correct |
False |
Correct |
Correct |
False |
ANS-DE-AA-EUTO
Regional assessment area |
OSPAR-German Bight central |
OSPAR-German Bight central |
OSPAR-German Bight central |
|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Coastal pelagic habitat |
Coastal pelagic habitat |
Coastal pelagic habitat |
Element extent |
|||
Trend element |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
|
Plankton diversity
|
Threshold value upper |
|||
Threshold value lower |
|||
Threshold value operator |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
|
Veränderungen in der Plankton-Diversität
|
Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
|||
Value achieved lower |
|||
Value unit |
|||
Proportion threshold value |
|||
Proportion value achieved |
|||
Proportion threshold value unit |
|||
Trend parameter |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
Unknown |
No |
Description parameter |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description element |
Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type A |
Type A |
Type A |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
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OOAO
|
OOAO
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Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
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Related targets |
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|
|
Test TV |
NA |
NA |
NA |
Test results |
False |
Correct |
False |
ANS-DE-AA-EUTW
Regional assessment area |
OSPAR-Southern North Sea |
OSPAR-Southern North Sea |
OSPAR-Southern North Sea |
|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Shelf pelagic habitat |
Shelf pelagic habitat |
Shelf pelagic habitat |
Element extent |
|||
Trend element |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
|
Plankton diversity
|
Threshold value upper |
|||
Threshold value lower |
|||
Threshold value operator |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
|
Veränderungen in der Plankton-Diversität
|
Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
|||
Value achieved lower |
|||
Value unit |
|||
Proportion threshold value |
|||
Proportion value achieved |
|||
Proportion threshold value unit |
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Trend parameter |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
No |
No |
Description parameter |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description element |
Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type A |
Type A |
Type A |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
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OOAO
|
OOAO
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Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
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Not relevant
|
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
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Related targets |
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|
|
Test TV |
NA |
NA |
NA |
Test results |
False |
False |
False |
ANS-DE-AA-ODBW
Regional assessment area |
OSPAR-Outer Coastal DEDK |
OSPAR-Outer Coastal DEDK |
OSPAR-Outer Coastal DEDK |
|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Coastal pelagic habitat |
Coastal pelagic habitat |
Coastal pelagic habitat |
Element extent |
|||
Trend element |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
|
Plankton diversity
|
Threshold value upper |
|||
Threshold value lower |
|||
Threshold value operator |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
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Veränderungen in der Plankton-Diversität
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Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
|||
Value achieved lower |
|||
Value unit |
|||
Proportion threshold value |
|||
Proportion value achieved |
|||
Proportion threshold value unit |
|||
Trend parameter |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
Unknown |
No |
Description parameter |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description element |
Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type A |
Type A |
Type A |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
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OOAO
|
OOAO
|
Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
|
|
|
Related targets |
|
|
|
Test TV |
NA |
NA |
NA |
Test results |
False |
Correct |
False |
ANS-DE-AA-SDNS
Regional assessment area |
OSPAR-Southern North Sea |
OSPAR-Southern North Sea |
OSPAR-Southern North Sea |
|---|---|---|---|
Component MRUs |
|||
GES component |
D1P |
D1P |
D1P |
Feature |
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Pelagic broad habitats
|
Element |
Coastal pelagic habitat |
Coastal pelagic habitat |
Coastal pelagic habitat |
Element extent |
|||
Trend element |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Element 2 |
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Plankton communities
|
Element source |
OSPAR |
OSPAR |
OSPAR |
Criterion |
D1C6
|
D1C6
|
D1C6
|
Parameter |
Changes in biomass and abundance
|
Changes in communities
|
Plankton diversity
|
Threshold value upper |
|||
Threshold value lower |
|||
Threshold value operator |
|||
Threshold qualitative |
Veränderungen im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie
|
Relative Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons
|
Veränderungen in der Plankton-Diversität
|
Threshold value source |
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
OSPAR Convention
|
Value achieved upper |
|||
Value achieved lower |
|||
Value unit |
|||
Proportion threshold value |
|||
Proportion value achieved |
|||
Proportion threshold value unit |
|||
Trend parameter |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Parameter achieved |
No |
Unknown |
No |
Description parameter |
Der OSPAR Indikator PH2 „Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz“, welcher Veränderungen/Anomalien der Phytoplanktonbiomasse und Zooplanktonabundanz im Abgleich mit der natürlichen Variabilität der Zeitserie (langjähriger Mittelwert) darstellt, zeigt im Zeitraum 2015–2019 ebenfalls deutliche Veränderungen an. Für die Flussfahnen von Elbe und Ems wurde ein zunehmender Trend in den Anomalien der Phytoplanktonbiomasse ermittelt, während in den seewärts anschließenden Gebieten in der Deutschen Bucht (OC, GBC) bis in die östliche Nordsee (ENS) ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Zooplanktonabundanz an sich zeigte in diesen Gebieten insgesamt einen abnehmenden Trend.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Der OSPAR-Indikator PH1 “Veränderungen der Planktongemeinschaften“ zeigt starke Veränderungen in der Abundanz der funktionellen Gruppen des Planktons. Dabei nehmen planktische Larven benthischer Organismen (Meroplankton) zu, während andere Gruppen (Diatomeen, Dinoflagellaten, sowie Copepoden und anderes Holoplankton) überwiegend abnehmen. Durch die Verwendung von funktionellen Gruppen statt einzelner Arten, ist die Abundanz oft weniger variabel, da sich die Schwankungen in der Häufigkeit der einzelnen Arten in der Gruppe ausgleichen. Auf diese Weise wird die unterschiedliche natürliche Variabilität innerhalb der funktionellen Gruppen berücksichtigt und führt zusammen mit der Verwendung von Langzeitdaten zu einer Verringerung der Unsicherheit der Bewertungsergebnisse. Die beobachteten Veränderungen sind in erster Linie verbunden mit steigenden Temperaturen in den offenen Meeresgebieten der erweiterten Nordsee und des Nordost-Atlantiks sowie mit Nährstoffen bzw. einem veränderten Nährstoffverhältnis in einigen Küstengebieten. Dabei haben die Nährstoffkonzentrationen in den meisten Gebieten abgenommen, wenn auch für Stickstoff nicht in gleichem Maße wie für Phosphor, so dass das Nährstoffverhältnis (Stickstoff (N): Phosphor (P)) insgesamt eher zugenommen hat. In den Flussfahnen von Elbe und Ems zeigten Diatomeen im Bewertungszeitraum einen abnehmenden Trend, während Dinoflagellaten zugenommen haben. Die seewärts anschließenden Gebiete zeigten keinen klaren Trend, während in der zentralen Nordsee sowohl für Diatomeen als auch Dinoflagellaten ein abnehmender Trend festgestellt wurde. Die Abnahme der Dinoflagellaten wird in erster Linie mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht, während für Diatomeen auch Windintensitäten eine Rolle spielen können (Edwards et al., 2020).
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024.
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Der OSPAR-Indikator PH3 „Veränderung der Planktondiversität“ betrachtet Änderungen in der Artenzusammensetzung des Phyto- und Zooplanktons. Er ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in die Bewertung als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee.
Die offenen Seegebiete wurden überwiegend mit den Daten des Continuous Plankton Recorders (CPR) bewertet. In diesen Gebieten liegen keine deutschen Daten vor, um die regionalen Befunde zu bestätigen, da das biologische Monitoring in der deutschen AWZ außerhalb der Küstengewässer seit 2012 ausgesetzt ist.
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Related indicator |
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Criteria status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description criteria |
Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Die Bewertung der pelagischen Habitate der offenen Nordsee wurde von OSPAR übernommen. Da es gemäß MSRL für den Zustand der pelagischen Habitate nur ein Kriterium gibt (D1C6), wurden unter diesem Kriterium 3 Indikatoren für die Bewertung des Zustands der pelagischen Habitate entwickelt. Dies sind die folgenden Indikatoren: Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für eine integrierte Gesamtbewertung der pelagischen Habitate wurden die Indikatoren Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) und Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) herangezogen. Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität (PH3) ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II) sondern nur ein „candidate“ Indikator. Er geht deshalb nur als ergänzende Informationen ein, ist aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate. Die Bewertung von OSPAR wurde für die Bewertungsgebiete Elbe-Plume und Ems-Plume durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen, da der Zustand der pelagischen Habitate in diesen Gebieten von OSPAR als unsicher eingestuft wurde.
Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen.
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Element status |
Not good |
Not good |
Not good |
Description element |
Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Gemäß den Anforderungen der MSRL sind bei OSPAR die 3 pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien in der OSPAR Region II bewertet worden. Diese aggregierte Bewertung wird auf dem Element-Level berichtet. Die OSPAR-Indikatoren, die für die Bewertung pelagischer Habitate herangezogen wurden, betrachten Phyto- und Zooplanktongemeinschaft gleichermaßen und fassen sie zu einem übergreifenden Bewertungsergebnis pro Indikator zusammen. Da eine umfassende Bewertung von PH1, PH2 und PH3 bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Source assessment feature |
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Reporting method feature |
Type A |
Type A |
Type A |
Trend feature |
Not assessed |
Not assessed |
Not assessed |
Integration rule type parameter |
OOAO
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OOAO
|
OOAO
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Integration rule description parameter |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Gegenüber der Zustandsbewertung von 2018 liegen inzwischen im Rahmen des OSPAR Quality Status Reports 2023 (QSR) und des OSPAR NEA-PANACEA Projektes weiterentwickelte regionale Indikatoren zur Bewertung des Zustands pelagischer Habitate vor. Der Zustand der pelagischen Habitate in der gesamten Nordsee (Hoheitsgewässer und ausschließliche Wirtschaftszone) wird im OSPAR Pelagic Habitats Thematic Assessment anhand von drei pelagischen Indikatoren bewertet - Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1), Veränderungen der Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) und Veränderungen der Planktondiversität (PH3). Für die beiden gemeinsamen („common“) Indikatoren zu Veränderungen der Planktongemeinschaften (PH1) sowie zur Planktonbiomasse und -abundanz (PH2) liegen weiterhin keine Schwellenwerte vor, aber es wurden neben der beschreibenden Darstellung von Veränderungen in der Planktongemeinschaft auch Trendbewertungen vorgenommen. Ein neu entwickeltes, vierstufiges Klassifizierungssystem (gut, nicht-gut, unsicher, nicht bewertet) ermöglicht die Einstufung der Bewertungsergebnisse in Statuskategorien basierend auf ermittelten Trends und Veränderungen unter Zuhilfenahme von Experteneinschätzung, wenn Schwellenwerte fehlen. Diese semi-quantitative Methode zur Einstufung und Integration von Indikatorergebnissen wird auch für verschiedene andere Biodiversitätsindikatoren im OSPAR QSR 2023 angewendet und basiert auf der Veröffentlichung von McQuatters-Gollop et al. (2022). Der Indikator zur Veränderung der Planktondiversität ist derzeit kein gemeinsamer („common“) Indikator für die erweiterte Nordsee (OSPAR Region II), wurde aber als „candidate“ Indikator erstmals flächendeckend in OSPAR Region II bewertet. Die Ergebnisse gehen in den OSPAR QSR 2023 als ergänzende Informationen ein, sind aber nicht Teil der integrierten Bewertung der pelagischen Habitate für die erweiterte Nordsee. Das Bewertungskonzept wurde seit dem OSPAR Intermediate Assessment 2017 deutlich weiterentwickelt und bezieht sowohl Phytoplankton als auch Zooplankton ein. Eine Weiterentwicklung zum „common“ Indikator wird angestrebt, um zukünftig alle drei Indikatoren für eine Gesamtaussage über den Zustand der pelagischen Habitate miteinander zu verschneiden. Deutschland behält sich vor, über die Anwendbarkeit der drei Indikatoren für die Beschreibung des guten Zustands pelagischer Habitate zu entscheiden, wenn diese bei OSPAR weiterentwickelt worden sind. Dazu ist es erforderlich, die OSPAR-Indikatoren anhand der in einem nationalen Forschungsprojekt gewonnenen Daten auf ihre Anwendbarkeit in der deutschen Nordsee zu testen. Die Bewertungsergebnisse der beiden gemeinsamen Indikatoren zu Veränderungen in der Planktongemeinschaft sowie der Planktonbiomasse und -abundanz sind erstmalig zu einem Gesamtergebnis für pelagische Habitate bei OSPAR integriert worden. Dabei sind gemäß den Anforderungen der MSRL die pelagischen Biotopklassen/Lebensraumtypen „variable Salinität“, „Küste“ und „Schelf“ als zusammenfassende Gewässerkategorien verwendet worden. Die regionalen Ergebnisse der Gewässerkategorien wurden für die nationale MSRL-Zustandsbewertung auf einzelne Bewertungsgebiete übertragen und in einigen Gebieten (mit Status „sicher“) durch ausgewählte Indikatoren der Eutrophierungsbewertung ergänzt (Chlorophyll-a-Konzentration als Indikator für die Phytoplanktonbiomasse, Sichttiefe), um eine abschließende Zustandseinstufung zu erreichen.
Erstmalig wurden für die pelagischen Habitate dieselben Bewertungsgebiete wie in der Eutrophierungsbewertung verwendet, so dass eine wechselseitige Nutzung von Indikatorergebnissen unter den Deskriptoren D1 und D5 möglich ist. Diese harmonisierten und ökologisch relevanten Bewertungsgebiete sind grenzübergreifend und unter Berücksichtigung von Schichtung, Salzgehalt, Tiefe, Schwebstoffen und Primärproduktion bei OSPAR festgelegt worden. Die Zustandseinstufung erfolgt in vier verschiedene Kategorien gemäß der in McQuatters-Gollop et al. (2022) beschriebenen Vorgehensweise, die in allen drei pelagischen Indikatoren angewendet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Kategorie „unsicher“ nicht gleichzusetzen ist mit einem nicht bewerteten Gebiet. Bei einer Einstufung in die Kategorie „unsicher“ hat eine Bewertung stattgefunden, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig in die Kategorien „gut“ oder „nicht gut“ einzuordnen, während in einem nicht bewerteten Gebiet keine Bewertung erfolgt ist, meist aufgrund fehlender Daten. Da in der elektronischen Berichterstattung für den Status nicht „unsicher“ gewählt werden kann, wurden die unsicheren Bewertungen als „unknown“ berichtet. Literaturangaben und weitere Informationen siehe: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024. Aktualisierung der Anfangsbewertung nach § 45c, der Beschreibung des guten Zustands der Meeresgewässer nach § 45d und der Festlegung von Zielen nach § 45e des Wasserhaushaltsgesetzes zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO), 15. Oktober 2024. |
Integration rule type criteria |
Not relevant
|
Not relevant
|
Not relevant
|
Integration rule description criteria |
Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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Es wurde nur das Kriterium D1C6 verwendet, deshalb fand auf der Ebene der Kriterien keine Aggregation statt.
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GES extent threshold |
100.00 |
100.00 |
100.00 |
GES extent achieved |
|||
GES extent unit |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
Proportion of area in good status |
GES achieved |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
GES later than 2024, Art14ExceptionNotReported |
Description overall status |
Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Der Zustand der pelagischen Habitate der offenen Nordsee ergibt sich als Gesamtergebnis der Bewertung des Kriteriums D1C6. Alle Bewertungsgebiete müssen den guten Zustand erreichen, damit die pelagischen Habitate insgesamt in gutem Zustand sind. Da eine umfassende Bewertung der pelagischen Habitate bei OSPAR das erste Mal vorgenommen wurde, konnte kein Trend im Vergleich zur letzten Bewertung ermittelt werden.
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Assessments period |
2015-2019 |
2015-2019 |
2015-2019 |
Related pressures |
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Related targets |
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Test TV |
NA |
NA |
NA |
Test results |
False |
Correct |
False |